chcn verwarfen die Thalleute sämmtlich diese Ve.dingungen. Bey Hofe stellten die eidgcnößischenGesandten die Schwierigkeit eines so schleunigenGütcrverkaufeS und Wegzuges nachdrüklich vor; siebaten um Verlängerung der Zeit, um LoSlaffungder Gefangene», und um die Freiheit zu bewaffne,ter Auswanderung der Lhallcutc. UnverriehtetcrSachen kehrten sie wieder nach Hause. So gut dieeidgcnöt'ische Iwischcnkunft gemcynr war, so sehrvermehrte sie auf der einen Seite die Erbitterungdes HcrzogS, und auf der andern Seite den Eigen,sinn der Lhalleutc. Nach langem Wiederstandc sahnsich die lcztern mit Gewalt der Waffen bezwungen.Schriftlich empfahlen sie zur Begnadigung so wohldie rcformirtcn Cantone als die Gcneralstaaten, derChurfürst von Brandenburg und der Landgraf vonHessenkaffel. Unterm ?. Okt. rügS. verpflichtetesich der Churfürst zur Aufnahme von drei bis vierhundert redlicher und gcschikter Kolonisten, jedoch-aß sie ohne seine Unkosten an die brandenburgischeGrenze geschikt werden. Unterm 10. Dezember schlu-gen die Geucralstaaten den Piemontescrn den Auf.enthalt in ihrem Land ab, dagegen aber machte»sie ihnen Hoffnung zur Unterstüzung an Gelde.Inzwischen erschien vor der eidgcnjßischcn Laglei«stung Daniel Gcnolat, ein flüchtiger Piemontescr,mit dringender Fürbitte für seine Glaubensgenosse».
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