X Cantonen zusammen. Fruchtlos zerschlug sich dieZusammenkunft. Auf Aonstanzischcr Seite erneuerteman die Feindseligkeit. Nunmehr liessen eS dieCantone nicht länger an leeren Klagen bewenden;sie forderten so wol die Stadt Konstanz als die hie«bey besonders strafbaren Personen vor den Richter«stubl ihres LandvogtS im Thurgau / und zwar unterAndrohung, daß, im Falle des Ausbleibens / ihreErfülle auf thurgauischen Boden sollten arrestirtwerden. Auf der eidgenößischen Iahrrechnunq imI. i68Z. drang ein Abgeordneter von Oesterreich aufdie Befreiung der arrestirten Gefälle und auf recht-liche Untersuchung des Handels, nach Vorschrift desErbvereinS. Da Konstanz nicht gleicher Weise dieeingetriebenen Gcldbusscn und die gewaltsam weg«genommenen Handelsgüter zurükgeben wollte / so be«Harrten auch die Cantone bey der Arrestirung derConstanzergefülle, brachten sie aber, aus Besorgnißvon Repressalien, für einmal nicht zur Vollziehung.Im Sept. rsgq. traten zn Oehningen von neuemridgenößische und österreichische Kommissare zusam-men. Nachdem ihre Schriften und Gegenschriftenan eine eidqcnößische Lagleistunq war eingesendetworden/ gab die Tagleistunq im November folgendeErkanntnjß:' Die Cantone behaupten/ wie bisher/ihre Gerichtsbarkeit bis in die Mitte des Bovensees/hingegen lassen sie die Stadt Konstanz bey ihren
Fische»