des Rathes drey Garnisonskompagnieen mit aufge-pflanztem Bajonct vor der Kirche. Nach der erstenBestürzung, halten die Bürger Stand. Gegen siezükt Hauptmann Lctt den Degen. Ein Bürger ziehtgegen ihn den scinigc». Diejenigen, die sich be-reits schon entfernt hatten , lausten nun durch dieStrassen, und schreien über Gewalt. Man eiltauf die Sammelpläze; man verabredet Bewaffnung.Weiter macht (ob nach erhaltener Vorschrift oderauS Bestürzung r) die Garnison keine Bewegung.Fatio stimmt einen Dankpsalm an, bittet den Hau-fen nochmals, nach Hause zu gehen, und ist dererste, welcher es selbst thut. Alle Gemüther beru-higt die Ankündigung der Amnestie. Indeß kömmtden Bürgern die Garnison nicht aus dem Sinne.Am folgenden Morgen rotten sie sich in St. Ger-vais zusammen. Fatio bringt sie zwar aus einan-der , allein länger herrschen bürgerliche Ordnungnnd Sicherheit nicht mehr. Die eidqenößischen Ge-sandten verreisen. Nach Genf kommen Truppen vonZürich und Bern , freylich nur unter dem Vor-hände zur Abhaltung der fremden Truppen an denGrenze». Beynahe zu allen Zeiten mißbrauchte mandie Annäherung des auswärtigen Feindes Wechsel-weise mißbrauchte man sie zum Schrekmittel baldder Regierung gegen das Volk, bald des Volkesgegen die Regierung. Beym Anzüge des bewaffne-ten
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