keine auswärtigen Truppen aufnehme; r) daß solcheTruppe» nie gegen Bürger gebraucht werden; z) daßder grosse Rath, als Stellvcrtrctter des Volkes,jährlich vor der Bürgergcmcine einer Censur un-terworffen seyn soll; 4) daß Fatio wieder i» demgrossen Rathe Zutritt erhalte. — Auch den de laChena zieht man nun ein. Auf Piagets Kopf bie-tet man zoo. Thaler. Seine Leiche findet man indem Flusse, über den er sich hatte retten wollen.Lemaitrc wird zum Tode verurtheilt, de la Chenaewig verbannet, Piaget im Bildnisse gehangen,Fatio arkebüsirt. Im I. 1708- werden nun die eid-- genößischcn Truppen entlassen, hingegen vermehrtman die Stadtgarnison. Im I ryrr. sollte sichder vor fünf Jahren so theuer erfochtene periodi-sche Generalrath (die Bürqergemcine) zum ersten-male versammeln. ES geschieht aber nur, um sol-che Bürqergcmeincn mit Mehrheit der Stimmenaufzuheben. Je nach dem Charakter theils der VolkS-führer theils der Regenten begünstigen die Zeitum-stände hier das Ansetzn des Rathes, und dort denEinfluß des Volkes. Theils wegen der nahen Ge-fahren des spanische» Erbfolgekrieges theils wegendes einheimischen Religionskrieges im Jahr 171-,hatte hie und da in Helvetien die Regierung ihreAbhängigkeit vom Volke, und das Volk seine Kraftkennen gelernt. Um eben diese Zeit hatten auch in
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