Band 
Zweiter Band.
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sigte und in zwo entgegengesezte. Wenn die eineParthey noch immer theils das vergossene Bürger-blut vom I.1707. theils Trembleys gewaltsame be-waffnete Anstalten im Auge hat, so wirft die an-dere mit Unwillen den Blik theils auf die Ent«sezung der angesehensten RathSgliedcr theils auf dieAusartung der Freiheit in Frechheit. DiejenigeParthey, die im I. 1734. die Volkürechte erweiterthatte, dachte auf immer grössere Erweiterung der-selben. Im 1 .17Z7. suchte diese Parthey der Rathdadurch in Schrecken zu jagen, daß er einige vonihre» Anführern in Verhaft sezen ließ. Sogleichbegiebt sich die ganze Parthey unter die Waffen.Die entgegengesezte Parthey macht sich Meister vomZeughause. Man thut einige Schüsse. Ein Syn-dik wird verwundet, andere Personen werden getö-dit. Die ganze Nacht durch bleibt der erste SyndikGeisel der DolkSparthey. Tages darauf verlassenmehrere Räthe die Stadt, und kehren erst nachdem Frieden zurük. ES langen Gesandte von Zürich und Bern an. Diese, nebst Frankreich , tretten insMittel. Im I. 1738. wird der Plan der Vermitt-lung von beyden Räthen angenommen, und vonder Bürgergemeine bestätigt. Zum Fnndamcntal-geseze wird die Vermittlung, und zwar unter derGewährleistung so wohl von Frankreich als von denbeyden ersten Cantonen. So klein Genf ist, so

wenig