rL C^techismuS,
r. Du hast das Urtheil länqst gefälleti «
Verflucht sey jeder der nicht thut,
Wrö im Gesetz ist vorbestellet;
Und wer zur Sünde sich gesellet k
Verdient, als eine Schlangen«Brüt, ^
Der scharfen Strafe Rutb. k
z. Bey deinem Gnaden - vollen Herzeit lZiehst du auch die Gerrchnakeit l
Du kannst nicht mir den Sunden scherzenDu strafest sie mit Pein und SchmerzenSo wohl schon hier in dieser Zeit, ,
Als dort in Ewigkeit. ''
4 . Ack GOtk! gib, daß dis kräftigst rühre, lMein Stein« und Felsen«hartes Herz, . l
Daß ich die Lust zur Sund verliere; i
Durch Büß mir zu Gemüthe führe/ 1
Wie dich erzürnen schröcklich sey, <
Und brin ge ewig Reu. _ ^ <
I I. Handlung. ü
Der andere Theil des Latechismi. ^
Von des Menschen Erlösung. 1
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Am IX. 9 Sonntag.i». Fr. Dieweil wir denn nach dem ge« lrechten Urtheil GVttes, zeitliche und 'ewige Strafe verdienet haben,wie möch« ^ten wir dieser Straf entgehen, und ^wiederum zu Gnaden kommen ?
Ant. GOtl will , daß seiner Gerechtigkeit ^genug geschehe: derowegen muffen wir der« ^selben, entweder durch uns selbst, oder durcheinen andern, vollkommene Bezahlung thun. .iz. Fr. Rönnen wir aber durch uns selbst 'diese Bezahlung thun ? «
Ant. Mit Nichten ; fondern wir mache» «
auch dir Schuld noch täglich grösser , '
l4. Fr.