Erfahrungen aufmuntern/ und die Bahn zur Cultur dieses so ganz vernachläßigten Feldes im Gebietedes National-GlükS brechen.
Es ist aber sehr zu wünschen / daß man in dervorhabenden Reform nicht fragmentarisch verfahre/nein! daß man systematisch handle / das Ganze insAug fasse/ die manglenden Einsichten erwerbe/ undnicht nach Ideale»/ nicht nach Traumbilder»/ sondernmit Volks - und Lokal-Kenntnissen nach sichern Er-fahrungen zu Werke gehe. Übereilungen lassen sichhier nicht leicht / wohl nie wieder gut machen / undfalsche Maßreglen ziehen ein bleibendes Uebel nachsich, welches sich in die entfernteste Hütte verbreitet/und auf spate Geschlechter fortpflanzt.
Um die edle Thätigkeit des Erziehungs-Rathsfruchtbar zu machen / und seine Wirksamkeit mitKraft zu begleiten / scheinen mir drey Wege noth-wendig einzuschlagen: die möglichst genaue Verbin-dung mit den Landgeistlichen/ welche doch die einzigenseyn können / die mit den Landschulen vertraut sind;eine beständige Corresponden!/ wo möglich auch eine
auf die Bedürstnffe des Volks und der Zeit gegrün-dete dauerhafte Arbeit geben. Eine unreife Fruchtwird ungenießbar seyn, weggeleget werden, und dieNachreue zurüilassen, daß man sie nicht reißen ließ.
Anmerk. -es Verfasser».