Band 
Zweytes Bändchen.
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unsers Cantons anzeigt , und das Volk auffordert,zur Beförderung dieses ersten gemeinnuzigen Versuchseine freywülige Steuer unter ihren Kirchenthüreneinsammeln zu lassen, damit die angehenden Schul-lchrcr aus diesem Gelde, auf die oben bestimmteWeise, unterstü-t werden können, und ihm zugleichbekannt macht, daß man nachher sowohl über dieSumme, welche eine jede Gemeinde steurt, als überdie Anwendung derselben eine gedrukte öffentlicheRechenschaft zu geben verspreche.

Diese Proklamation werde des Sonntags vorherverlesen, und mit. einer nachdruksamen Aufforderungdes Orts-Pfarrers begleitet, worauf dann an demfolgenden Sonntag die Steuer wirklich erhoben wer-den solle. Ich glaube mit Grunde hoffen zu dürfen:in allen reformierten Gemeinden unsers Cantonswerde eine Geld-Steuer fallen, die den Erziehrmgs-Rath iw.den Stand fett, aus dem Vorschuß sowohldie Aermsten und Entferntesten, als auch die Fleißig-sten durch Zulagen und Prämien noch reichlicher, alsoben bestimmt worden ist, ru erfreuen und aufzu-muntern; das überdies noch zur Folge haben könnte,daß bisweilen wöchentlich, anstatt iTag, 11/2 auch-Tage Unterricht ertheilt werden könnte.

Dieses Geld soll dem Bürger Präsident desErziehungs-Raths von den Gemeinde-Vorstehern ein-