8 ,Christliche
simdern als mir einem Frömbden Hatten/ htemik stittsündlich Elend freymShrig GOtt fürtragen / und zuihme um Gnad flehen solle. In seiner Kranckheit er-zeigte er sich immerfort gedultig und mit Gott vernügt.So oft mit ihme gebättet worden / bezeugte er jedes-.mahl sein Vertrügen/ bis er endlich Montag Morgensunter widerholtem Gebätt obbedeuteeen ihme sehrwehrten Predigers / und der lieben Semigen / fast'ohne Bewegung gantz sanft und wie wir hoffen auchselig verscheiden.
Wir kommen hiernach wiederum zu unseren Text-Worten/ in welchen der HERR IEsirs dem ApostelPaulo anpreiset die Allgenugsamkeit seiner Gnad undzugleich erinneret / daß er sich derselben solle genügenlassen und damit zu frieden seyn / ungeachtet der gros-sen Beschwerden / die aufihme ligen/ mit der Versi-cherung : Daß die Krafft Christi in seiner Schwach:heit werde mächtig seyn / und ihme alle Beschwerde«tragen und überwinden helffen. Wir haben aber bey,Erklärung unserer Text-Worten unter GOttes gnä-diger HüU und kraffttgem Beystand Achtung Be-geben auf
l. Die Erinnerung/ so der HCrr Paulo
gegeben.
,n. Den Gmnd/ welchen er hinzugethan.
. Theil.
Das erste Stuck druckt der Apostel aus Mit dieß»!Worten: Und er hat zu mir gesagt: Laß dich an meiner.Gnad genügen. Da uns vorgestellet wird. Der/Zusammenhang mit den vorhergehenden Worte»/Wer dte Errinnerung gegeben. «. Wir sie ge-
lautet.
Das