La
Christliche
GOtt gestärcket / daß sie beyde einen herrlichen Siegdarvon tragen.
b. Demnach aber gibt der HERR mit denenWorten zu verstehen / daß seine Krafft in der Schwacheheit der Gläubigen dergestalt«« vollendet werde/ daßsie ihren höchsten Staffel erreiche / und das grosseMerck der Seligkeit außmache/ und zum End bringetGemeiniglich gehen dem Tod der Gläubigen unmittel-bar vorher Kranckheiten/ Schmertzen und Anfechtun-gen/ hiemit Schwachheiten deß Leibs und Gemühts;Zurr Zeiten der Verfolgung aber Gefangenschafft/Schmach / Schand / Pein und Marter. Da wird erdann rechtschaffen auf die Prob deß Glaubens / undrecht aufrichtigen Liebe GOttes gesetzt/ indem allerindische Trost weichet/ und nur allein die Gnad Got-tes und JEsu Christi überig bleibet. Wann nun derirrer.*,,.-. Gläubige / der am Fleisch leidet / alsdann aufhöretsündigen/ alle Liebe der Welt fahren laßt / und nichtmehr der Menschen lüften / sondern allein dem wil-len GGttes lebt; Nichts mehr liebet als GOtt / undihne allein / wann jetzt Leib und See! verschmachtet/für feines Hertzens Trost und Theil haltet; und indiesem Trost gläubig und gedultig außhapret/ und end-lich seliglich überwindet / so wird ja die Macht undKrafft Ahristi vollbracht/ und das angefangene guteWerck deß Glaubens in der Brasst vollführt und zumEnd gebracht.
Solte dann Paulus einer so kräfftigen Gnad/ diein den Schwachen mächtig ist / sich nit genügen lassen/und sich auf dieselbige unter den Faust-Schlägen deßSatans festiglich verlassen / in Versicherung/ sie seyso mächtig / daß ihre Krafft durch seine Schwachheitnie auch schwach werde / sondern Gelegenheit habe/sich so viel herrlicher zu erzeigen / ja gar das grosse
rüi.7)»-6.
kkil.1,6.
r.l'kellsl.i
n,».
Werck