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Die Helvetier zu Cesars Zeiten : ein Staats-Trauerspiel in fünf Aufzügen / [Karl Müller-Friedberg]
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gemacht. Die einzigen Ueberbleibsel unseres Na>inen seyen der Schutt der zertrümmerten Städte,Asche und Verwüstung, die ewig über uns trauernsollen. Aventicum * erfahre das Schicksal seiner eilfzerstörten Schwestern; und mit diesem lezcen Zuflucht^Ort lodere alle Hoffnung der Rückkehr in Flamme

auf. dieser Tempel siürtze ! - -

(nacheinem tiefgeholtrnSeufzer:) der einzige,der noch unserm Gottesdienste geweiht ist; den wirmit hundert Siegeszeichen geschmückt haben; in demwir so oft mit den Wohlthaten unserer liebsten SchuzrGöttin, der gütigen Aventia ** überhaüfr, aufunsern Antlizen dankbar darnieder lagen. NichtUnfrommkeit zersplittert dein Heiligthum, nicht Trotz,Nicht sträflicher Unsinn. Nein, Göttin! Hebe,

die

" Vor zeitcn Awentschen, darnach lichten, dieser zeit»vencbc, oder Wistidspurg, von GrafDivilo, derausdengebrochenen Mauren de< alten Aventicum wieder ein Stäb-chen auf dem Bühel aufgeführt, da vor zeite» die Bürgerihr Lapitollum und Rathshau« hatten.

gfedum 8«//com.

Aventicum war einst der ganzen Helvetien« Hauptstadt.

^tvamicum §enk>; caput. tacit/ib.

** einige halten sie für Minerva; ihrTempel war einehalbe Meile von Wistttspurg, itzt Münchenweilcr genant,und ward von ganz Helvetien mit Wallfahrten- heimgesucht.

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Diele glauben, daß die Göttin ihren Namen von derStadt Aventicum erhalten habe; ist cd nicht wahrschein-licher den Namen der Stadt von jenem der «öttin he»zuleiten r