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Die Helvetier zu Cesars Zeiten : ein Staats-Trauerspiel in fünf Aufzügen / [Karl Müller-Friedberg]
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36
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Hordtich.

Der Wille der Eltern, ihre Absichten, ihr Dorr,theil können das einzige Gesez der Kinder seyn. * * >

Julius

' "Nein, in Unser Hclveticn dräng dieses gcwaltsa«Nib Naturwidrige Gesez noch nicht ein. OHor«'brich! da in diesem Herzen, das sie zerfleischen, spricht ^ein ander Gesez.

Verlcrius.

O! wenn sie die Seele ihres Julius kennten;so fühllos könnten sie nicht seyn!

Hordricb.

(Zn ValeriuS.) sclMeigUnwissender!(ZuIuliu«) Sie bedenken sich also, ob sie der heiligern Freund»schaft die Hand eines Mädchens opfern dürfen?

Julius, (einschlössen.)

Nein; Sie ist wider die ihrige.AberDunkel, fürchterliches Dunkel umhüllt ihrBetragen.

Hör-

* Wenn einige Liese Strosse auf die heutigen Zeitenverstehen wollen; w«t kann ich dafür? gewiß bleibtrt doch immer; ein Vater darf uur der Ratl'gebcr^ der Lei-ter, nicht der Tirann seiner Kinder seyn. Hordrich« über-triebene Ausdehnung des NarurrechtS ist ei» Grundsaz fürEltern, wie Machiavel Grundsäze für Regenten schuss.

* * Wundere man sich über die<e gählinge Entschlos-senheit nicht; sie zeichnet den Karakttr des Julius ausHklvetiki, zeugte edle Söhne.