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Hordtich.
Der Wille der Eltern, ihre Absichten, ihr Dorr,theil können das einzige Gesez der Kinder seyn. * * >
Julius
' "Nein, in Unser Hclveticn dräng dieses gcwaltsa«Nib Naturwidrige Gesez noch nicht ein —. OHor«'brich! da in diesem Herzen, das sie zerfleischen, spricht ^ein ander Gesez.
Verlcrius.
O! wenn sie die Seele ihres Julius kennten;so fühllos könnten sie nicht seyn!
Hordricb.
(Zn ValeriuS.) sclMeigUnwissender!—(ZuIuliu«)— Sie bedenken sich also, ob sie der heiligern Freund»schaft die Hand eines Mädchens opfern dürfen?
Julius, (einschlössen.)
Nein; — Sie ist wider die ihrige. —AberDunkel, fürchterliches Dunkel umhüllt ihrBetragen.
Hör-
* Wenn einige Liese Strosse auf die heutigen Zeitenverstehen wollen; — w«t kann ich dafür? — gewiß bleibtrt doch immer; ein Vater darf uur der Ratl'gebcr^ der Lei-ter, nicht der Tirann seiner Kinder seyn. Hordrich« über-triebene Ausdehnung des NarurrechtS ist ei» Grundsaz fürEltern, wie Machiavel Grundsäze für Regenten schuss.
* * Wundere man sich über die<e gählinge Entschlos-senheit nicht; sie zeichnet den Karakttr des Julius aus —Hklvetiki, zeugte edle Söhne.