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Die Helvetier zu Cesars Zeiten : ein Staats-Trauerspiel in fünf Aufzügen / [Karl Müller-Friedberg]
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39
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) o (

. Valerius.

(Mit denFeberben der schmeijllchstcnBcstürzun- beysiits)Neroammjicher. Hochmuth!O Wunde! blu-tende Wunde!

' Julius.

'" ( Sich aus einem tiefen Nachdenken erholend.)"

An ihr Joch schmiegen! der Ausdruck inHordrichs Munde! O Vaterland! aufwas für Heiden wirst du noch zählen könne», wennHordrich dich verräth!

Hordrich.

Ein Gespenst der verirrten Einbildung, ein Gerschöpf kindischer Vorurcheile;oder, was heissensie Vaterland?. ) .Vielleicht das inagere, dürre, ödeLand, so jeder Helvetier verläßt; oder die einzelnen,sich frey - denkenden Bürger, deren jeder ein TirannDes andern-ist; die mich lieben; die ich glücklich ma-chen würde ; die ohne das eitle Hirngespinst, das leer«körperlose Wort Freyheit mich selbst zu ihrem Beherr-scher wählen würden

ru'iz . 1 '):!,.!? sni: Julius.

; Entheiligen sie unsre cheurste Worte nicht»Freyheit, und Vaterland: - sie dachten noch kürztlich nicht so, als sie uns grosse Bürger, freye Hel-den, die Bezwinger Äoms, und die Deschüzer der

Erde nannten -. ( sehr beweglich.) Hordrich!

^' "' (Valerius ist immer im tiefsten Schmerzenversinkt.) - . :! ^ 77:.

Hordrich.

Das Volk will getauscht seyn; das wahnsinnig,

licht