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Die Helvetier zu Cesars Zeiten : ein Staats-Trauerspiel in fünf Aufzügen / [Karl Müller-Friedberg]
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61
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Vulerrus.

Wie! die Ungcstümme hätte sich wieder seinerSeele beineisiert? er stürzt uns zurück in rrost,loses Elend zürück!

Julius.

Noch war er gelassen; sah seine Boßheit nichtein; beschönigte sie durch Begierde seine Kinder zuerheben, den unterdrückten Helvetier dann durch mildeBeherrschung zu beglücken, selbst von ihm gesegnet zu

werden; - so weit hatte ihn seine Herschsucht ge,

blendet: alles, was mir Gottheit und Datenland eingab, wandte ich an die verirrte, umherge,triebene Seele auf einem guten Entschlüsse vestzw

setzen.- Er schwieg; staunte lang; auchdaweiiv

teer, erröthete, bath mich ihn nicht zu beschämen; undhaüfige Neue schien aus dem beklemmten Busen zuquillen. Er verfluchte seinen Entwurf, versprachihn zu lassen;- das Wort nahm er zwar nicht

Valcrius.

Nicht zürück? Himmel! wenn ermöglich wäre,

daß du mir den Vater wieder gäbest! -- aber

du siehst muh ja so bedenklich an, Julius! mit einerso feyerlich traurigen Stille an. Noch bebt Angst,unaussprechliche Angst tief mir im Busen.

Julius.

Ich verlangte, daß wir über den Rodan setzen,daß wir in die Lande der Allobrogen einfallen, daßwir allen Verbindungen mit den Heduer und Scqua,

»irrn