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Die Helvetier zu Cesars Zeiten : ein Staats-Trauerspiel in fünf Aufzügen / [Karl Müller-Friedberg]
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wie euch anzuführen. * Fürwahr Bruder! der Mannallein, der diesen ungeheuren Entwurf erfinden, derIhn zu einer solchen Reift bringen konnte; der «kleinkann ihn ausführen. Mit dem Ansehen, so siepch über die Helvetier erworben, werden sie auch ihreFeinde unfehlbar zerquetschen, Hvrdrich!

Hordrich. ( Aufgeblasen.(

Ich schäze meine Brüder zu sehr, als daß ichMich einiger Vorzüge über sie schmeicheln dürfte;-enug, daß ihre Herzen mich einmüthig lieben; genug,daß sie einstimmig waren mir ihre Zufriedenheit undihr Zutrauen zu beweisen. Wer es nun der ersteverdient? wer der würdigste, der tapferste seye?- -werden Thaten zeigen. Auf! zur Probe. Wirdürfen eifern, wenn es fürs Vaterlande ist. Ohmgezaudert! heute noch heben wir das Lager auf; dieseDämmerung noch sirll mit dem aufflammenden Avemticum beleuchtet, und das lezte Krachen dieses umstür--enden Tempels das erste Loszeichen zum Aufbrucheseyn.

Julius.

(Seitwärts.) O Ahndung! schwacher, bekämpf-ter, unentschlossener Julius!

Numejus.

Ihr Ausbleiben, Julius, hat ihrem fühlenden

- Bür-

* Die Geschichte erwehnrt der Erhebung HordrichSzur Heerführer-Stelle nicht deutlich, indessen wird siedurch sei» übermächtiges Ansehen, und den Haupteinfluß,-den eN» dieser Unternehmung hatte, höchst wahrscheinlich,besonders, da er sich mit selber ganz gewiß schmeichelte.

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