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Die Helvetier zu Cesars Zeiten : ein Staats-Trauerspiel in fünf Aufzügen / [Karl Müller-Friedberg]
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75
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er scheuet das Gewicht einer Krone. Unseliger!ich muß dich unendlich lieben, um dir verzeihenkönnen. Bis zur Drohung konntest du dich »er«gessen.

Valerrus. >'

Ich drohet« nur der Unthat; für sie, wie fürmein Vaterland zittere ich. Ick liebe sie nochweit mehr, weil ich ihre Ehre, und ihre Tugendauch wider sie schützen will. Sie bieten mir nur eineKrone an, die der Gegenstand der Verabscheuung jedesHelvetiers ist; ein Kennzeichen der Schande und desLasters, daß rnir auf der Stirne glühen, daß ich

Herabreißen, mit Füßen trettcn würde.--

Götter! kann ich denn weder ihre Wuth, noch ihreNeue reizen? so gelassen, so unbewegt hören sie michan; vnd rächen sich an dem Frevler nicht-, der denVatername-

Zweenter Auftritt.

Vorige/ ein Helvctier, der ausser Odem hineinstürzt.)

Der Helvctier.

Hordrich! ihre Anstalten ihre Befehle,alles vereitelt! Schon stieg die Flamme in einer Eckeder Stadt empor; die Bürger von Avenricum sahenzufrieden, und unthätig dem Brande zu: als plötz«lich Julius zu ihnen tratt, ihnen zuredte; gäh-ling schreyen sie um Hülfe, und laufen das umfressemde Feuer zu dämpfen. Julius mit den entschloßscnsten seiner Thuricensern stürtzt auf den Lucius zu:

er