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Die Helvetier zu Cesars Zeiten : ein Staats-Trauerspiel in fünf Aufzügen / [Karl Müller-Friedberg]
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80
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Leutungen eines unumstößlichen Vorhabens! - .und was für eines Vorhabens? des größten, desgewagtesten, vielleicht des traurigsten, so sich je ein

Helvetier dachte -. Du weist es tief forschende

Gottheit! nur dem Strom wich ich;-nur ge-

drungen willigte ich ein; nur weil der fürchterlicheEntschluß jum Gesetze ward, und die Gesetze den Völ-kern heilig sind, muß ich ihn handhaben; -- -( mit Bitterkeit!) Vielleicht heute noch mit unaus-sprechlicher Strenge handhaben --. Noch nie

empfundene Bewegungen erschüttern das Furcht-ver/wöhnte Her;; Bangigkeit, und schanderwirkendeAhndungen durchwühlen die beklemmte Brust.O Tag! der greulichste meiner abgelaufenen Lebens-bahn !Giftiger Haß, und höllische Zwietrachtin den Herzender Helvetier! ach die schrecklichste»Bilder! wenn sie sich je erwahren, we-nn sie in viele»Jahrhunderten noch eintreffen könnten; wenn sich einstBürger gegen Bürger bewaffnen, und der Bruderden Bruder vertilgen könnte; O dann keineRuhestätte für mich! in jeder Gruft würde tödtenderGram die kalte Asche des jamervvllen Greises ver-folgen. (Er holt einen tiefen Seufzer, und dann mitemphatischer * Wärme.) aber, wenn du uns auch sorauhe Möglichkeiten, so harte Strafen bestimmt här-test, allweise Gottheit! O! so reüt« den verdamm-ten Keim, die giftzischende Brüt wieder auS edel»zur Tugend geschaffenen Busen aus die Tugendfreyer Seelen, und die Quelle himlischcnWohlstandes;

Vater-

*

VON gebe; TON wolle, auch prophetischer.