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Die Helvetier zu Cesars Zeiten : ein Staats-Trauerspiel in fünf Aufzügen / [Karl Müller-Friedberg]
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112
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tafel einsehen möchten. Er erhielt sie von einem Bür-ger beyder Einäscherung der Sradt, der sich unerkanntim Gedränge verlohr,uudihm den Auftrag hinterließ,die Schreibt« ftl schnell dem Julius einzuhändigen.Dem Anschein nach muß ihr Jnnhalt der wichtigsteseyn.

Cajus.

(Nachdem er sie mit sichtbarer Bewegung dnrchlescn,überaiebt sie dem NumejuS:) es ist Hordrichs Schrift.

Lesen sie eine schauervolle Aufklärung, Numeius!

Numejus. (Lesend.)

Meiner Tochter Hand, und eine Krone;,» oder das Blut meiner Feinde, ihres Vaters, das ihrige. Wählen sie augenblicklich; aufdie gering» steWidersetzung folgt derStreich." DasZeugnißist unwidersprechlich; glückliche Entdeckung!

Cajus. (Zu Diviro.)

Esten sie! nehmen sie Hordrichcn in Verwahr!alles hängt von ihrem Eifer ab. (Divico geht ab:)Wache! man entfessle den Julius.

Valerius.

(Während dem man dem Julius die Ketten abnimmt,richtet sich auf, und mit tröstlicherer Zärtlichkeit auf sei-nen Freund hinsehend:) O! was fühl ich! wie hebtsich meine Seele empor! du bist frey, das Vater-land ist gerettet, und ich darf mit entweihenden Thrä-nen die öffentliche Freude vergällen?

Julius.

Der Schmerz des Sohnes schmückt auch den

Bär-