l4
neue Verfassung beschuldigte. Aber mit der Hülfedes redlichen, treuen Bedienten, der dort, eine Schaalemit Arzney in der Hand, vor ihm steht, entfloh erin dem nemlichen Augenblicke, als die Wache in sei-nen Palast eindringen wollte. Beyde kamen glücklichan die Gränzen, und sie hatten nur noch eine Vier.telmeile, bis zu dem ersten schweirerschen Dorfe, alsein Soldat von der Nationalgarde den alten Grasenerkannte und ihn nebst dem Bedienten gefangennahm.Indessen fand der Lertere Mittel, ru entspringen.Der Graf aber wmde, nachdem man ihm sein Geld,seine Juwelen und Papiere hinweggenommen hatte,in einen finstern Kerker geworfen. Drey Tage unddrey Nächte schmachtete er hier, ohne Spctse, ohneTrank. In der vierten Nacht öffneten sich die Thü-ren des Gefängnisses und der Kerkermeister trat her-ein , ein Greis von siebzig Jahren. Herr, sagte die-ser, ich komme, Sie tu retten. Morgen sollten Sienach Paris geführt «nd dem Blutgerichte übergebenwerden. Daß Ihr graues Haupt unter der Güllotinefallen würde, dieß können Sie selbst sich denken. Aberich will keine Schuld haben an Ihrem.Blute. Flie-hen Sie. Ich sage dann, Sie hätten die Thürenerbrochen und . . . Gott wird mir diese Lüge verge-ben. Die 'Schildwache vor dem Gefängnisse ist mituns einverstanden. Niemand wird Sle aufhalten.