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II.
Der Blinde mit der Harfe
»der
der undankbare Sohn.
^ine glänzende Gesellschaft von jungen Männernund Frauenzimmern war bey dem Hofrath von Bergin Wien versammelt. Eben wollte man sich nicdcr-sezen, um den langen Winterabend mit Spielen rievertändeln, als ein Wagen, mit zween Rappen be-spannt, vor der Hausthüre hielt und Werner, einjunger Rechtsgelehrter in das Zimmer trat. Dieganze Gesellschaft'freute sich über die Ankunft desselden. Denn überall war er willkommen, weil er seine Weltsitte und die Gabe der Unterhaltung besassund dabey für einen Mann von vorzüglicher Geschiek-lichkeit galt. Auf die Frage: warum er nicht früher ^
gekommen sey? erzählte er: Ein blinder Vater habeihm eine Streitsache mit seinem Sohn übertragen.
Der Sohn', fuhr er fort, weigert sich, dem un-