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glücklichen Greisen den Jahrgehalt zu bezahle»/ dener demselben für die Abtrettnng seines ganzen Ver-mögens versprach. Im Clend schmachtet nun derVater, und in'Saus und Braus, wie der reicheMann im Evangelium lebt der Sohn. Aber ich wer-de dbn Niederträchtigen züchtigen und dem gebeugtenVater nicht blos Gerechtigkeit, sondern auch Racheverschaffen.«
Die ganze Gesellschaft pries den Eifer des jun-gen Rechtsgelehrten; Hofrath von Berg aber drückteihm mit deutscher Herzlichkeit die Hand, und versi-cherte ihn seiner wahren Verehrung. ,, Wehe, sezteer hinzu, dreymahl Wehe dem Sohne, der seinen. Vater verachtet. Früher oder spater wird ihn dieRache Gottes und der Haß der Menschen treffen.«
Man sezte sich nun nieder zum Spiele. HaufenGoldes und Silbers sagen auf dem Tische. Wernergewann.
Auf einmal ertönte unten im Hofe der Klangeiner Harfe, und eine männliche Stimme sang dazuein trauriges Lied, welches die Leiden der Blindheitschilderte und gefühlvolle Herzen zum Mitleid auffor-derte. Als das Lied geendiget war, rief der Harfen-spieler im bittenden Tone: „ Dem armen blinden,, Mann eine milde Gabe, um Gottes willen!"
„ Der Mann spielt die Harfe mit vieler Ge-