Denn -er Unbekannte, -er in emcm zerrissenen Svb-datcnrvcke fleckte, halte sehr wenig Anziehendes inseinen Gesichtszügen und in seinem Acnßcrcn über-haupt. Zitternd und mit stotternder Stimme ludihn endlich Karl rum Frühstücke ein. Die Einladungward, ohne daß sie wiederholt werden durfte, so-gleich angenommen. Der Unbekannte warf sich. nie-der in's Gras, sah behaglich auf die Bruchstücke desSchinkens bin, zog eine Feldflasche aus seinem Tor-nister und sagte mit grinsenden: Lächeln: „ Wir wosilen uns gütlich thun. Ich esse mit dir, Junge, unddu trinkst mit mir, dann sind wir beyde berathen.Der Wein in meiner Fasche ist trefflich, du darfstmir's glauben.'" Karls Angesicht erheiterte sich beydiesem leckenden Antrage. Ich habe mich, dachte er,doch nicht getauscht, daß man mich überall mit mehrLiebe und Güte behandeln würde, als zu Hanse.Der Fremde hier, de? mich kaum sah, und der,aus seinem Anzüge zu'schließen, sehr arm zu seynscheint, will seinen Wein, seinen köstlichen Wein imtmir theilen. Wie werden mich nicht erst reiche Leute,Leute, die mich naher kennen, aufnehmen! O: ichbin ein Glückskind!
Wahrend Karl mit dem Traume seines künftigenGlückes sich' einwiegte, hatte sein Gast, der w-ohilang kein so gutes Mahl genossen haben mochte.