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Liebe derselben gezweifelt und vielleicht, endlich ein-mal gerührt, sich geändert, sich gebcßert haben.Aber wahrend seine Aeltern eine bange, sorgendeNacht durchwachten, schlief er auf seinem Strohlagerruhig fort, bis die Sonne hoch am Himmel stckiid.Endlich raste er sich auf, rieb die Augen, sah umherund vermißte seinen Gefährten; Er griff in die Ta-sche , um nach der Uhr zu sehen, und vermißte dieUhr; er wollte in der Hast die Schuhe anziehen,und vermißte die silberne Schnallen; Der Angst-schweiß trof ihm von der Stirne. Er wollte ihn ab-trocknen und vermißte sein Taschentuch. Er suchteseinen feinen Kastorhut und fand statt dessen dieweiße Müze von grobem Tuche, mit gelbem Gebrä-me, welche sein Gefährte an^ vorigen Tage getragenhatte.
Er gieng in die Wirthsstube, rang die Hände,erzählte mit tausend Thränen: er sey bestohlen wor-den , und ein sportliches Gelächter war der Trost,den er hier erhielt. So viel konnte er indessen dochaus den Erzählungen der Dienstboten, die um Mit-ternacht ein Geräusche und das Knarren der Haus-thüre gehört hatten, schließen: Daß Niemand, alssein Begleiter, den man einen bekannten Gaumernannte, ihn beraubt und dann mit der Beute sichdavon geschlichen habe! Um den Jammer zu vergrös-