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sollte, und nun trieb er die Heerde auf die Waide,unter mancherley Betrachtungen über sein Schicksal.Als er Abends nach Hause kam, mußte er, ob ergleich äußerst müde war, noch einige andere Geschäf-te verrichten, und er that es, so schwer es ihm fiel,ohne Murren. Ueberhaupt hatte ihn das Unglück inkurzer Zeit so folgsam, so geschmeidig gemacht, daßihn jene, welche er vorher durch seinen Ungehorsamund seine Unarten so oft beleidiget hatte, nicht mehrerkannt haben würden. Auch gewann er dadurch dieLiebe der Pachterin so sehr, daß sie ihn bald, wieihren eigenen Sohn behandelte. Indessen verglicher doch immer seine gegenwärtige, mühevolle Lagemit dem ruhigen, angenehmen Leben, das er im vä-terlichen Hause geführt hatte, und der Gedanke wie-der dahin zurückzukehren, mußte sehr natürlich oftin ihm aufsteigen, und endlich zum Entschluß werden.
O, sagte er in seinem Herzen, meine Aelternfind gut; Sie werden mir vergeben, und strafen siemich auch... in Gottes Namen, ich hab' es javerdient, zeben-und zwanzigfach verdient. Wennich gut werde, wie Wilhelm, fleißig und gehorsambin, wie er, werden sie mich auch lieben, wie ihn.Denn — je mehr ich nachdenke, desto mehr findeich, daß ich von Allem, was ein gesittetes, bravesKmd thun soll, gerade das Gegentheil that. Ja,