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Kleine Sitten-Gemälde für Kinder / von J.M. Armbruster
Entstehung
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114
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Strahlen der Morgensonne, ;u dem Vater aller We-sen. Und in das Herz der Mutter kam wieder Hoff-nung und Muth. Ihr Vertrauen auf die Vorsichterwachte. Die Kinder selbst athmeten leichter, und sowanderten sie fort, bis die Sonne sich neigte. Irrtlagerten sie sich, ermüdet und hungernd, auf derSpize eines waldigten Hügels, von welchem aus maneine weite, schöne Landschaft übersah. Aus einerFelsenrire entsprang in der Nahe eine klare, frischeQuelle und stoß zwischen Moos und Vergißmeinnichtund Wiesenranunkeln, einladend für die dürstendenWanderer, den Hügel hinab. Hier wollen wir dieNacht zubringen, sagte Frau Zimmermann, undtheilte den Kindern einige gesottene Erdapfel und dieMilch, welche die Ziege gab, aus. Sie selbst er,weichte ein Stückchen schwarzes Brod in dem Quell-wasser und begnügte sich mit diesem kärglichen Mahle.Als die Bedürfnisse des Hungers und des Durstesgestillt waren, gieng Jakob, vou Lisettchen begleitet,in den Wald, hieb mit einem scharfen Taschenmesser,dem vorzüglichsten Erbstücke aus der Verlassenschaftseines Vaters, die unteren Aeste buschigter Buchenab, steckte sie an einem bequemen Plaze in zween voneinander entfernten Reihen so geschickt in die Erde,daß sie dichte Ccitemvände bildeten, während dieZweige einer Weißtanne, an deren Fuße Mob diese