Menschen und bessere suchen! Einen Winkel »yerdenwie doch, finden , wo wir Euch eine kleine Hüttebauen können von Baumzweigen und Stroh? Oftbaueten wir schon solche Hüttchen mit unseren Ge-spielen. Und, fiel Liscttchen ein, dieses Hüttchen wirddann unser Eigenthum seyn, Niemand wird uns dar-aus verjagen, Niemand unsere gute Mutter beunru-higen dürfen..
Und wirklich beschloß Frau Zimmermann, vondiesem traurigen Orte sich zu entfernen, die Hülfeguter Menschen »u suchen, zu sehen: ob sie nichtLyon erreichen könne, wo sie wohlthätige, dortwohnende Schweizer zu finden hoffte, und schonam dritten Tage verließ sie die Hütte des Jammers.Die wenigen Kleider und Grräthschaften, welche ihrnoch übriggeblieben waren, hatte sie in drey Päckchengebunden, wovon sie jedem der Kinder eines, dasdritte schwerere aber sich selbst auflud. Eine Ziege,deren Milch seit dem Tode Zimmermanns die einzigeNahrung der armen Familie gewesen war, folgte ih-nen, und leckte bald der Mutter, bald den Kindernschmeichelnd die Hände.
Traurig sahen die Unglücklichen noch einmal zu-rück nach dem Dorfe, aus welchem die Hartherzigkeirder Menschen sie verdrängt hatte, fielen dann niederauf di^iuce und beteten, erwärmt von den ersten
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