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Er machte^Dchlingen von Pferdehaaren, um Sing-vogel darinnen zu fangen, und auch dieses gelang ihm.Jeden Abend und jeden Morgen hiengen Amseln,Drosseln, Zinken und Hänflinge rappelnd in denSchlingen und mit Sehnsucht ward df- Mittags im-mer der kleine Vogelfänger m der Stadt erwartet,wo man ihm gerne den Preis bezahlte, den er fürfeine Vogel forderte. Frau Zimmermann war eben-falls nicht müßig. Sie flocht niedliche Körbchen vonBinsen und Schilf und die Kinder verkauften die-selben.
Die gute kleine Familie war jezt ganz glücklich.Sie hatte, was jeder Mensch sich wünscht, Arbeitund Brod, ein reines Gewissen und ruhigen, unge-störten Schlaf. Allein dieses häusliche Glück war> nicht von langer Dauer. Die Vögel fanden, als*der Sommer kam, reifes Getraide in den nahenFeldern, und die Lockspeisen, welche Jakob ihnenverstreute, reizten sie nicht mehr, in die Schlingenzu gehen. Ein anderer Unfall kam noch dazu.Frau Zimmermann ward krank und vermochte nichtmehr, niedliche Körbchen ru flechten. Der zwiefacheErwerb hörte also auf, der Verrath von gedörrtemObst und Zwieback, den die vorsichtige Mutter inanten Zeiten gesammelt hatte, war in sechs bis achtTagen aufgezehrt, die Milch der Ziege reichte nicht