42L i.xvi. Betrachtung
lel^n unserer innern Kräften seyn! Gewißheit einererworbnen vvllkommnen Glückseligkeit haben, vor demZukünftigen sich nicht fürchten müssen,! den bevoll-mächtigten Fürsten des Lebens uns zu gut im Him-mel wlffen, den, in welchem alle Nationen auf Er-den gesegnet werden, viele wissen, die sich in ihmsegnen, die ihn preisen, Vergebung der Sünden,die Gaben des heiligen Geistes haben können je eher,je mehr, je lieber, aller Hülfs- Mittel zu einer un-endlichen Glückseligkeit theilhaftig seyn, keinen Man-gel haben müssen an irgend einem Guten, unter demSchirm des Höchsten sicher seyn, und sich nicht fürch-ten , allerley göttliche Kraft zum Leben und zur Gott-seligkeit empfahen, den treuen Vorgänger in demHimmel wissen, und auf dem Weg, auf welchem ervorangegangen ist und leiten, stärken wird, jedender aufstehet auf ihn, den Anfänger und Vollenderdes Glaubens, gewisse Nachfolge sich versprechenLörfen. Wessen Herz nicht lebt, wer sich daran nicht, ergötzen kann , wem das nicht viele Freude macht,der muß noch ganz irrdisch gesinnt, ganz gleichgül-tig und unempfindlich, kaltstrmig und unbekümmertum seine Seele seyn, eilte gar zu schlechte oder viel-mehr keine Angelegenheit für seine Seligkeit haben,er muß seine Freude an ganz andern Dingen haben,als an unsichtbaren und ewigen und also noch kei-nem wahren Glauben haben. Wie ist es möglichdaß solches alles, das doch aller Freude würdig ist,geglaubt, betrachtet, in feyerUchem Andenken gehal-ten werde, ohne sich auch in l dem HErrn zu freuenund in dem GOtt des Heils zu frohlockm, es wäredenn der zweiflende Klein - Glaube etwa Schuld,aber hinweg nun mit diesem Freude - Störer! allenMangel will JEsus erfüllen, und alles Lad in Freudeverkehren.