Band 
Zweyter Theil.
Seite
423
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überLuc. xxiv. 50sz. 42z

Nur den Nutzen seiner Himmelfahrt geglaubt,und Theil daran genommen, auf das Zeugnis GOt-tes hin durch den Geist des Glaubens, so wirdFreude entstehen, und diese seye Stärke zur Gottselig-keit, zur Ueberwindung, durch den, der uns schlich,heilig und ewig selig haben will, zu seiner Freude imHimmel, zur Ehre seiner Erhöhung über alles, welcherwir gedenken. Muß sich da nicht Freude mit Dank-barkeit paaren und die einte die andere erhöhen, zuweichem Glück werden wir schon für jetzt und zu wel-chem für jene Welt erhoben durch seine Erhöhung?Wie muß uns das nicht zu einem GottgefälligenWandel leiten!

Grosse Erwartungen des Glaubens, treue Folg-samkeit geziemen uns , wann wir an den besten und treu-sten Menschen - Freund denken, der unser bis in denHimmel hineingedacht hat. und unser nun nimmer-mehr vergessen kann noch wird. Was können wiruns nicht auch versprechen , gleichwie die Jünger,von seiner höchsten Vollmacht, alles mit seinen Gabenzu erfüllen, von seine? Menschenliebe, von seiner un-veränderlichen Treu, von seiner göttlichen Weisheit,von seiner Erkenntnis rller Dingen, nach seinen theur-sten und grössten Ver!>eiffungm , durch das unendlichgrosse Verdienst, das :r um das menschliche Geschlechthat, durch welches er alle Verheißungen GOttes Zaund Amen macht, md kraft der Erfahrungen, diewir haben, die andere haben von seiner unermüdetenund unserm Zustand aller angemessensten Fürsorge,gleichwie sie die Iüiger hatten. Sehen wir dasnicht vor uns oder enpfinden rbir nicht schon wasverheißen ist , was vir erwarten , wolan so ist esGlaube, wenn wir gedultig und standhaft erwarten,was wir hoffen , und überzeuget sind, das seye, waswir nicht sehen. Abrr damit uns unse.e Erwartun-gen von dem Allgekrussame.n , der Gaben die Fülle