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Der Dritte Theil.
Darinnen Begnadigte in den pflichten gergen sich selbst unterwiesen werden.
DaS erste Haubtstuck.
Von der heiligen Gelbst - Liebe.
§. l.
lIe heilige Selbst-Liebe- ist, daß einGläubiger sich selbsten für das halte__ was er ist/ sich selbsten wohl wolle,und thue , und das in GL>tt, nach GOtt,Und zu GMrt.
§. 2. Erstlich fasset sie in sich, daß einGläusbiger sich selbsten haltet für das was er ist.Nämlich t. für ein vernünfftig Geschöpf, foneben dem Leib eine vernünssrige und unssterbliche Seele habe, öle mit Bewußtheit Verssiehet urtheilet, und will, und also das Kleinodder Werken GOttes auf Erden ausmachet, s.Für einen Begnadigten, der in GOttes Au-gen um Christi willen Gnade gefunden, undmit dem Aild GOttes wieder qeneretist. z.Für ein cüchrigeswerkzeug inGDttesHand,den HErrn mit Seele und Leib öffentlich undbesonders zu verherrlichen.
§. z. sweyrens: daß er sich selbst wohlwill, indem er eine herzliche und aufrichtigeBegierd und Verlangen für, und zu seinem
Ä Wohl-
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