Amdev. Lzi
eine Vergeltung im Rleinen, was sie im Grossenan euch thaten. Und weh dem Sohn oder derTochter die ihre Eltern verachten, vernachlässigenoder darben lassen! —
Diese Pflichten zu beobachten , verbindet VeweMün«euch der ausdrükliche Befehl EOeres: Ephes. »e dM rVI. 2. „Ihr Kinder seyd gehorsam euern Eltern»im HErrn , denn das ist billig; ehre deinen„ Vater und deine Mutter, auf daß es dir wol»gehe! " Coloß.III. 20. „IhrKinder! seyd den^Eltern gehorsam in allen Dingen, denn das„ ist dem HErrn wolgefällig !" — Die Naturselbst, durch welche ihr mit unzertrennlichen Ban-den an die Eltern festgeknüpft styt, und auch dieBilligkeit, weil Eltern an euch so viel thun,als kein Mensch am andern thut. Wie vieleMüh, wie viel Sorge und Angst, wie viel Auf-wand und Kosten müssen sie anwenden bis ihreKinder erzogen sind! Die natürliche Schuldigkeiterfordert also, daß mans vergelte, und Vergel-tung oder eine Art der Vergeltung ist Erstattungobiger Pflichten , und die Freude, welche da-durch den Eltern erwekt werden muß. —
Kinder, welche diese Pflichten beobachten, Ek dersind höchst glüklich. Es wird ihnen nicht nurKmder^sieschon hier auf Erden wol gehen, sie werden nicht,nur der Liebe, Fürsorge und Wolthaten ihrerEitern würdig und theilhaft werden, auch andre
recht-