Zwölfter Abschn. Rom Verhalten gegen denrc. i;;
, ^Sp. Sal. XXII, g. Wie man einen Knaben ge-wöhnet, so läßt er nicht davon, wenn er alt wird.
Hebr. V, i4. Vollkommen sind, die durch Gewohn-heit haben geübte Sinne zum Unterschiede des Gutenund des Bösen.
-s i Tim. IV, 7. 8- Uebe dich selbst in der Gott'seligkeit: denn die leibliche Uebung ist wenig nütze;die Gottseligkeit aber ist zu allen Dingen nütze-
Zwölfter Ab schnitt.
Von dem pflichtmässigen Verhalten gegenden Nächsten.
-j- Fr. r. wie lautet das Hauptgebott Christi,welches alle unsere pflichten gegen den Ne>benrncnschen begreift?
A. Du sollt deinen Nächsten lieben als dichselbst.
Röm. XIII, 8 -1». Seyd niemand nichts schul-dig, denn daß ihr euch untereinander liebet: denn, wer-den andern liebet, der hat das Gesetz erfüllet- Denndas da gesagt ist: du sollt nicht ehebrechen, du solltnicht tödten; du sollt nicht stehlen; du sollt nicht falschZeugniß geben; dich soll nichts gelüsten, und so einander Gcbott mehr ist, das wird in diesem Worte ver-fasset: du sollt deinen Nächsten lieben als dich selbst.Die Liebe thut dem Nächsten nichts Böses; so ist nundie Liebe des Gcsätzes Erfüllung.
z. was heißt: seinen Nächsten lieben als sich;selbst?
Wir sollen gegen unsern Nächsten so gesin«
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