Band 
Vierter ud letzter Band.
Seite
288
JPEG-Download
 

253

stände, wo ich Sie kennen lernte, bewiesen haben»Rechnen Sie auf meine Achtung und auf mein Ver-langen , Ihnen nützlich zu seyn, und versichern Siedie Kantone meiner Freundschaft und meines bestän-digen Schutzes. — Indem dieses Schreiben keinenandern Zweck hat, so bitte ich Gott , daß er Sie,sehr lieber und großer Freund, unter seine heiligeund würdige Obhut nehme. Ihr gutes Freund, (un-ter;.) Napoleon ."

Zu gleicher Zeit übergab der französische Ministe«eine Note, in welcher er die Abwertung des erstenSchweizer-RegimentS an Neapel verlangte, und auchwirklich erhielt. Wegen der weiten Entfernung dcSKaisers und des immer noch forldaurenden Kriegesblieben die Handelsverhältnisse zwischen der Schweiz und Frankreich immer noch unerörtert, hingegen wur-den die Anstalten gegen die Einfuhr der englische»Waaren von neuem für ein Jahr bestätigt; eben s»die Beybchaltung der Agenten in Paris, Mailand und Wien . Ueber den Streit des großen und kleine»Rathes in dem Kanton Tessin trat die Tagsatzungnicht ein; durchgängig waltete die Meynung, daßbey Gesetzesvorschlägen die Initiative den kleine»Räthen zukomme.

Während der Tagsatzung war in Zürich der Rektorder Redemptoristen eine seltsame Erscheinung. I»Bündren, wo diese Srdcnsleute, so wie im Kanton