und des Kaiserreichs.
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30,000 Mann; die Moselarmee unter Moreaux'), von der Moselbis zur Saar, 40,000; ein Zwischencorps auf dem westlichen Abfalleder Vogesen, 10,000; die Rheinarmee unter Michaud, 60,000 Mann;die Alpenarmee unter Dumas, am Fuße des Mont Cenis und des kleinenSt. Bernhard, 20,000; die italienische Armee unter Dumerbion, inder Grafschaft Nizza, 30,000 Mann; die Armee der Ostpyrenäen unterDugommier, 35,000 Mann; die Armee der Westpyrenäen unterMüller, 25,000 Mann; außer diesen, gegen den auswärtigen Feindgerichteten Streitkräften, drei Corps in der Wender, 60,000 Mann;endlich gab es eine sogenannte Armee des Innern zu Paris, derenStärke sich nirgends genau angeführt findet. ^
Auch die Verbündeten hatten in diesem Jahre ihre Streitkrafte sehrvermehrt, so daß dieselben eine Gesammtmacht von 438,000 Mannboten. Ihre Vertheilung war folgende: In den Niederlanden 187,000Mann, am Rhein 156,000 Mann, in Italien 40,000, an den Pyre-näen 55,000 Mann. Allein diese Zahlen scheinen größeren Theils zuhoch, wenigstens betrug im Juni 1794 der dienstbare Bestand derArmee in den Niederlanden nur 123,796 Combattanten, und zwar83,400 Kaiserliche, 28,396 Engländer, 12,000 Holländer, wobei zu be-merken, daß bis dahin zwar Abgang an Truppen gewesen, aber auchfrische Verstärkungen eingetroffen waren.
Der Grundfehler der Verbündeten lag eben so im Jahre 1794,wie in den zwei früheren Jahren, in ihrer durchaus falschen Ansicht vondem Kriege, den sie führten. Der Krieg ist offenbar nichts weiter alsein Werkzeug der Politik, um durch die Gewalt der Waffen zu erlangen,was man durch Unterhandlungen nicht zu erzielen vermocht hat. Folg-lich muß die Kriegführung dem Ziele, wonach man strebt, angepaßtwerden. Was wollten aber die Verbündeten in den Jahren 1792, 1793,und den folgenden? Sie wollten die französische Revolution rückgängig
I) Nicht zu verwechseln mit dem Sieger von -Hohenlindcn, wie schon die ver-schiedene Schreibart lehrt; der Befehlshaber der Moselarmee hieß Moreaux; dergroße Feldherr dagegen Moreau. Von jenes' früheren Verhältnissen weiß mannichts, er leitete zuletzt die Belagerung von Luxemburg und starb im Februar 1795an einem gastrischen Fieber.