und des Kaiserreichs. 83
Alvinzy aus Friaul über Bassano nach Verona vordringe, wo dieSchlacht geliefert werden sollte. Wurmser sollte das Blokadecorpsvon Mantua über den Haufen werfen, im Rücken der französischenArmee vorgehen, und zur Entscheidung der Schlacht bei Veronabeitragen.
Bonaparte hatte 42,000 Mann, von denen, da die BrigadeKilmaine Mantua mit 0000 Mann blokirte, einige 30,000 Mann')verfügbar blieben. Mantua aber mußte blokirt werden, weil sonstWurmser mit etwa 12,000 Mann auf dem Kriegsschauplatze hätteauftreten können. Bonaparte hatte also diesmal nicht nur den Feindzu schlagen, sondern auch zu verhüten, daß Wurmser aus Mantuaherausbrach.
Davidowitsch schlug den General Vaubois, der bei Trientaufgestellt war, in mehreren Gefechten vom 3. bis zum II. November,und stand am 18. in der Gegend von Castelnovo am rechten Etschufcrunfern Verona.
Inzwischen war auch Alvinzy gegen Verona vorgerückt. Bo-naparte lieferte am 12. November die Schlacht von Sal-dier», welche für ihn verloren ging, denn er bezog am Abend dieStellung bei Sän Giacomo wieder, die er in der vorigen Nacht innegehabt^). Aber die Oesterreicher benutzten ihren Sieg nicht zum sofor-tigen Angriffe.
Am 13. führte Bonaparte feine Truppen in das Lager vonVerona zurück. Alvinzy blieb unthätig, außer daß er bis St. Martinmit der Armee vorrückte. Am 14. November des Abends trat die fran-zösische Armee unter das Gewehr und rückte in drei Colonnen aus demMailänder Thore von Verona. Soldaten und Offiziere glaubten nichtanders, als daß die Etschlinie und Mantua aufgegeben würden, was
1) Augereau stand zu Verona mit 9000 Mann, Massen« bei Bassano undLreviso mit 19,909, Vaubois bei Trient mit 19,999, Maquere und DumaS mit4999 Mann Reserve bei Villa Franca.
2) In seinen Memoiren sagt Napoleon von der Schlacht von Saldier»: „1^'«"-nomi s'attribuu nvec raison In victoire."