Die Soldaten der Republik und des Kaiserreichs.
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annehmen '), in welche die Armee inAegypten, und die 150,000 Mann,die in Frankreich selbst und an den Küsten vertheilt waren, nicht ein-gerechnet sind.
Den Kampf selbst hatten die Franzosen unvermeidlich gemacht,indem sie das Römische und Neapolitanische in Republiken verwan-delten^), die Schweiz revolutionisirten und den Zohannitern Maltanahmen. Letzteres erbitterte besonders den Kaiser Paul von Rußland,der mit Oesterreich einen Tractat schloß, worin er sich verpflichtete,50,000 Mann unter Suwarow zur österreichischen Armee stoßen zulassen. Die ersten russischen Regimenter zeigten sich schon im August1798 an der Grenze von Galizien. Preußen war zu keinem Antheilean dem Bunde gegen Frankreich zu bewegen, Neapel hatte sich zwarangeschlossen, wir haben aber gesehen, daß es schon im Anfange desJahres 1799 von dem Kriegsschauplatze hatte abtreten müssen. DieHauptlast des Krieges ruhte, wie schon seit 1795, auch diesmal aufOesterreich.
Die Oesterreichs zahlten 240,000, mit Einschluß der Artillerie255,000 Mann. Der Erzherzog Karl befehligte davon 92,000 Mann,darunter 27,000 Mann Cavallerie, welche zwischen dem Lcch und derJsar in Quartieren lagen; ihm war untergeordnet der General Hotzein Vorarlberg und Graubündten mit 26,000 Mann, darunter 1400 Ea-valleristen. Belle.garde befehligte in Tyrol 47,000 Mann, darunter
I) An den Grenzen gegen die Oesterreichcr ...... >38,000 Mann.
Besatzungen in Obcritalien.25,000 —
Besatzungen in den Rheinfestungen. 20,000 —
In Holland. 10,000 —
In Unteritalien., 3t,000 —
Reserve in der Conscription. 150,000 —
Bataver.>. 20,000 —
Schweizer (statt 18,000 Mann, die gestellt werden
sollten, nur). t,000 —
tO1,000 Mann.
2) Es gab in Italien nur noch zwei monarchische Staaten, Toskana undParma. Der Souvcrain von Parma gehörte als spanischer Infant sogar zu denBundesgenossen Frankreichs.