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Die Soldaten der Republik und des Kaiserreichs.
Am 9. Februar 1801 wurde zu Luneville der Friede zwischendem deutschen Reiche und Oesterreich einerseits, und der französischenRepublik andrerseits unterzeichnet. Kaiser Franz verzichtete auf die Nie-derlande und das linke Rheinufer, sowie auf die Lombardei, behieltdagegen die venetianischen Staaten bis an die Etsch. Kehl, Kassel(Mainz gegenüber) und Ehrenbreitstein wurden von den Franzosenzurückgegeben. Der Herzog von Modena empfing für seine Staatenin Italien, welche der cisalpinischen Republik einverleibt wurden, Breis-gau. Toscana kam an den Jnfanten von Parma, spateren König vonHetrurken, und dem Großherzoge mußte eine Entschädigung in Deutsch-land ermittelt werden. Auch die Fürsten, welche ihre Staaten am lin-ken Rheinufer verloren, sollten in Deutschland entschädigt werden. Diebatavische, helvetische, ligurische und cisalpinische Republik wurden alsunabhängige Staaten anerkannt. Nachdem am 28. März 1801 zwischendem Könige von Neapel und der französischen Republik, und am29. September auch mit Portugal Frieden geschloffen war, hatte derKrieg auf dem Festlande aufgehört. Der Friede von Amiens am25. März 1802 zwischen England und der französischen Republik schloßfür-kurze Zeit auch die Feindseligkeiten auf dem Meere.
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