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den 75,000 Mann starken Barklay, der bei Witebsk steht; Gou-vion St. Cyr mit 25,000 Mann bei Uszaz als Reserve; Davoustmit 50,000 Mann bei Mohilew gegen Bagration, welcher 45,000Mann stark zwischen Mohilew und Mstislaw steht; Poniatowsky»yit 44,000 Mann zwischen Mohilew und Berezino; die Westphalenoder das achte Corps, 17,000 Mann, beiBorifsow; Schwarzenbergmit34,000 Mann bei Slonim; Reynier mit 17,000 Mann bei Chomskgegen den 35,000 Mann starken, bei Kobrin stehenden Tormassow.
Alle diese französischen Corps waren jedoch am 26. Juli nicht mehrso stark, wie eben angegeben worden und wie sie es ursprünglich wa-ren; man darf vielmehr mit dem General Clausewitz') annehmen,daß sie durch Nachzügler, Kranke und in Gefechten bereits ein Viertelihrer Starke verloren hatten, auch durch Entsendungen, insbesonderedas Corps des Marschall Davoust sehr geschwächt waren.
Das russische Heer stand am 27. Juli vor Witebsk in Schlacht-ordnung; an diesem Tage aber langte die französische Armee unter demunmittelbaren Befehl des Kaisers Napoleon erst allmälig an und fürden folgenden Tag hatte er den Angriff festgesetzt. Der 27. Juli unddie vorhergehenden Tage waren reich an Gefechten gewesen, zur Schlachtselbst kam es aber nicht, weil Barklay Nachricht erhalten, daß Ba-gration mit ihm bei Witebsk nicht sich vereinigen könne, sondern aufSmolensk marschire. Jener brach daher in der Nacht auf und erreichteam 2. August Smolensk, wo Bagration, wie schon erwähnt, am4. ankam.
Die beiden russischen Armeen waren mithin vereint und alle PläneNapoleons, sie einzeln aufzureiben, gescheitert. Zu Smolensk fandendie- russischen Generale 8000 Mann Verstärkungen. Es hRten nun dieRussen eine Armee von 120,000 Mann in der Mitte und zwei Armeen,jede von 30,000 Mann unter Wittgenstein und Tormassow aufden Flügeln. Ueber die Hauptarmee übernahm zwar Barklay denOberbefehl, aber dieser war demselben doch nicht förmlich übertragen,weil der Kaiser Alexander dem Fürsten Bagration, der so reich
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