Große Schlucht bilden hilft, welche dann nahe, bei Thtru-gen, die Wutach ereilt und dieselbe, kurz vor deren Ein-mündung in den Rhein, mit ihren dunkel strömenden Wassernverstärk«.
Die Längcnaxe dieses Thales weist die Richtung von Nord-west nach Südost und eine Ausdehnung von ungefähr einund drei Viertel-Stunden. Die Breite desselben beträgt kaumviel mebr als eine Viertel-Stunde und einige Minuten. Dieobersten Einsenknngen dieses ThalgebicleS heben an in einerEntfernung von nicht mehr als 2 Stunden vom höchstenGipfel des Feldbergs, auf welchem der Friedrich-Luisenthurmsteht.
Dieses interessante Schwarzwald-Hochthal zeigt, abgesehenvon dem steil und lief eingeschnittenen Seebcckcn, keine be-deutende Abstufung seiner Sohle, sondern ist fast in seinerganzen Ausdehnung gleichförmig ausgehöhlt. Der Seefpiegelhat eine normale Erhebung von 900 Meter über das Niveaudes Meeres; die Thalniedcrung ist aber fast auf allen Seitenunmittelbar von Bcrghöhe» eingefaßt, die fast durchaus mitdünkelgrünem Tanncnwuchs bedeckt sind, nur mäßige Unter-schiede in ihrer Erhebung zeigen und bis zu 1320 MeterHöhe ansteigen. An feinem südöstlichen Ende, bei Seebrugg,ist das Thal durch einen niedrigen Qucrriegel von demobern Theil des Mettmathales abgeschlossen. DieseErdwcllc ist aber so wenig hoch und breit, daß man versuchtist, das Mettmatbal als eine Fortsetzung des Schluchscclhalesanzusehen, da das erstere eine Zeit lang ganz in gleicherHimmelsrichtung fortläuft, während dem der Abfluß desSchluchsecs, recht auffällig, seitwärts durch die Fclsenschluchtzwischen dem Habsbcrg- und Hochstaufengebiet hinausbricht.