zu Tage gefördert. Der Ort selbst kommt schon 770 alsAuwolvinca urkundlich vor, war spater ein Lehen derFreiherren von Thengen und befand sich im 14. Jahrh,in den Händen der Edlen Studengast, im 15. Jahrh,im besitz der Herren von Heudorf, 1503 des Burkardvon Rockenbach, dann der Edlen von Almishofen. Von1518—27 hatte Graf Friedrich von Fürstenberg das Dorfinne, 1527—38 wieder die von Almishofen, von 1538 bis1702 die von Freiberg, seit 1702 die von Wessenberg, seit!77S wieder die Fürsten von Fürstenberg, welche diesesLehen von 1780—1783 dem Freiherrn von Lassolayeübergaben. Auffingen war früher ein Filial von Kirchen,wurde aber 1750 zur eigenen Pfarrei erhoben.
Von hier führt ein guter Waldweg durch die Reh-lachen und, das Pfaffcnth'al kreuzend, nach Gutmadingenim Donauthal, iVi Std.
Von Aulfingen östlich nach Stellen 1 Std. und zurRuine Neuhewen oder Stetlener Schlößle (831 m) mitherrlicher Rundsicht, sehr empfehlenswerte Seitentour, s.oben.Von Siettcn über Zimmerholz nach Engen (IStd.
Wir gelangen nun rasch thalab und zur (59,7 kni)Station Kirch en-Hausen (670,7 in) bei Kirchen,das aber auf der linken Thalseite liegt, während dieHaltestelle der Bahn auf der entgegengesetzten Seite sichbefindet.
Das Dörflein Hausen ist weiter vorn zur Linkenin der grünen Niederung zu sehen, die am Ausgangdes Aitrachthales in das Thal der Donau ausgebreitet liegt.
Wir haben bereits den Thalgrund der Donau nahevor uns und die gegenüber, gerade vor unsern Blickenansteigenden, teilweise bewaldeten Berghalden bildendie linke Thaleinfassung der jungen Donau, deren Uferwegen Mangel an Umbuschung nicht sichtbar sind.
Das Pfarrdorf Kirchen (677,8 w), Hauptort der Ge-meinde Kirchen-Hausen, mit schöner neuer Kirche und alterKapelle am Fuße des Bergvorsprunges, soll, der Sagenach, der älteste Ort der ganzen Thalgegend sein. Essind daselbst auch wirklich Gräber mit Schmuckbeigaben