soll, das werd bleiben verniitten, drumich stätS thue Veiten.
7. WaS mir mein GOtt verordnethat, das wird er mir geworren, achHErr verleih mir deine Gnad, die ichmit Bitt begehren, die Gnad und WortO höchster Hort! hat mir erret meinLeben, alles thun ich dir geben.
8. Man möchte jetzt wohl meinen zwar,weil sie von mir abgewichen, und ihreLiebe gantz und gar, dem Zorne wirdverglichen, daß ich nun solt aus Unge-duld sie etwann gar verschmähen, neindas solle nicht geschehen.
9. Dann daß wär mir die gröste Peyn,alhier auf dieser Erden, wann ich solthassen die Liebste mein, mag sie mir schonnitwerden, solt ich vorhin mit Hertz undGinn, ihr etwas BöseS gönnen, wie hätich sie lieben können.
i v. Mein Hertz das ist doch stätS be-reit, hertzktchen dich zu lieben, und bißin alle Ewigkeit, getreu an dir zu blei-ben, nistn Muth und Ginn ist stätS da-hin, in GOttes des HLrrn Willen,Freud wird den Kummer stillen.
n. Ade ade zu guter Nacht, dtß Liedwill ich beschliesserr , meiner Liebsten habichs zu Ehren gmacht, bitt laßt es nichtverdrtessrn, ihr Freundlichkeit Lieb lei-det, hat mich darzu gezwungen, daß ichda- Lied habgesungen. 12 Wan