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Beschreibung der Kaiserlich-Spanischen und Baierischen Armee während ihres Marsches an den Gränzen der Landschaft Schafhausen im October 1633 / [J. D. Reiser]
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45
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gemahlen und Brod daraus gcbaken worden.^ Schwabenland, wo der Soldat schrcklich gchauset,war der Hunger so groß, daß auf einmahl i44oArmew unsere Stadt ins Scelhaus kamen, und aufs weh-wüthigste um Brod schrieen. Einer erwachsenen Persongab man nebst einem Stük Brod annoch einen Bazenund einer jungen zwey Kreuzer, und ließ sie wiedergehen. Ein Theil von ihnen begab sich in den KantonÄürich, die übrigen, aber meist Kranke, blieben aufe>u Tannenaker liegen, da dann U. G. Herren sichuoch weiter über sie erbarmtenund einige großevretterne Hütten allda zu ihrer Verpflegung aufrichten>eßer>, auch für sie das Almosen von Haus zu Hausfordern ließen, da ihnen dann au gekochten SvenenKleidern zc. vieles geschikt wurde. Weil aber vieleihnen hinstarben, so hat man den Todtengartench der Herrentrotte erneuert und den aus der Steig^wettert. Den i4. Juny haben die Herren von ZürichBefehl ertheilt, daß sich alle fremde Arme in 24 Stun-w -um Land hinaus begeben sollen, welches man dieDetteliagd genannt, woran viele Leute ein BedauerngEen; Hoch war ihre Menge auch schrcklich groß,allein über die Bruk zu Eglisau an demselben74oo Personen getrieben worden. Von diesenwnen des folgenden Tages ein Häufelt von 2Zoo Per-Wnen aus unserer Holzwies an, schrien erbärmlich umBrod und waren so verhungert, daß ihrer viel.starben,>n deren Mund man nach ihrem Tod Grasböschen und.andere unnatürliche Dinge fand.

Die Ankunft dieser Leute machte bey uns an-mnglich ziemliche Unruhe, daher man einige Be-waffnete in die Mühlen und um die Stadt herum