Buch 
Jugendgeschichte, von ihm selbst beschrieben: Oder Andenken vom verlornen Sohn : als Manuscript für Freunde / J. K. L. [Herausgeber]
Entstehung
Seite
8
JPEG-Download
 

-s

vom Morgen bis in die späte Nacht weg/ undman suchte mich allenthalben. Don dort annahm man mir die Flinte weg vor eine Zeitlang.

Jezt fieng man auch an unser Haus zu repari-ren, und wir hauen zwei ganze Sommer Ar-beiter ; man brach Stuben und Kammern zu-sammen, und da gieng manche von meinen Lehr-stunden verloren. Ich konnte die Zeit schiernicht erwarten / bis die Jagd aufgieng / dann ichhaue diesmal etwas mehr Zeit. Wie freute ichmich nicht, wann ich des Morgens früh durchden Wald gieng / und sah oder hörte von wei-tem ein Eichhorn und ein KrametSvogel und einewilde Daube rufen; wie schlich ich oft durchden diken Nebel davon, und wie freute ich mich,wann ich konnte etwas ertappen. Man kannsich nicht vorstellen, wie schön es ist, wenn maudes Morgens früh, wenn es einen kleinen Nebelhat, in dem Wald ist, und dann die Sonneso schön durch die Baume hervorkommt, wer nicht gesehen hat, kann sich nicht vorstellen,und die Vogel so schön anfangen zu singen.Und wann am Abend die Sonne vergoldet un-tergeht, und die Lerche rhr Abendlich anfangtzu singen, und die Wachtel schlägt.

So verstrich die Zeit, und ich war jezt12 Jahr alt, und zeigte Lust «in Schreiner