fangsgrüride dir Erkentnisse jugendlichenGemüthern beyzubringen, gegen die Fehlerund Unarten derselben zu kämpfen, ihreAufmerksamkeit zu erregen und feste zu'hak-ten, und unangenehm ist es, seine bestmög-lich angewandte Mühe so manchmal vonwenigem Erfolg begleitet zu sehen. Aberdieses Beschwerliche und Unangenehmewird einem' Lehrer hinreichend belohnetdurch den Erfolg seiner Bemühungen beyvielen, die sichtbare Ausbildung ihres Geö-ltes, ihren Wachsthum in der Erkentniß,die Bildung und Veredlung ihrer Gesin-nungen und ihres Geschmaks. Und ver-gilt der Jüngling, der, nach HorazensAusspruch und nach der täglichen Erfah-rung, monirvribur slper, UNd Urilium rsr-äus provilnr ist, nicht immer dem Lehrerseine Mühe durch wirkliche Erkentlichkeit,durch das eigene Geständniß daß er ihmviel zu danken habe: so lohnt es ihm der-einst der Mann, der nun aus reiffer undvieler Erfahrung den Werth des ehmalsgenossenen Unterrichts schäzen gelernt hat;so lohnt es ihm das Vaterland, welches denNuzen, den ein treuer geschikter Lehrer ge-stiftet hat, noch durch das dankbare Anden-ken vergilt, das es feinen Verdiensten auchnach seinem Tode schenket: und allemallohnt's ihm sein Gewissen, durch die, alleAnnehmlichkeiten übersteigende süße Erin-nerung, zur Bildung uns also zum Glük
der