-as zuthun, was er unstreitig unter gluk-, lichern Umständen würde gethan haben; so-leibt deswegen das, was er dem ungeach-tet geleistet hat, umso viel mehr unsrerWerthschäzung und unsers dankbaren An-denkens würdig.
Der geringe Zusammenhang, der damalszwischen dem Unterricht in der Schule, undden Vorlesungen der Lehrer am Kollegiumwar, machte allen, nicht für sich selbst stu-dierenden Jünglingen den hohern Unterricht,den sie im Kollegium empfieugen, grösten-theils unnüz; weil ste zu wenig mit denVorerkentnissen ausgerüstet waren, welcheersodert werden, um lateinische Vorlesun-gen über die eigentlichen Wissenschaften,und den höher« Unterricht in den gelehrtenSprachen mit Nuzen anzuhören. Alleinder Unterricht, den unser seelige Lehrer zugeben hatte, schlos sich näher an die Schul-Sphä.e an, und um ihn noch mehr den Fä-higkeiten seiner Schüler anzupassen, ließ ersich's gar nicht verdrießen, von dem Ka-theder herabzusteigen, und den Ton einesSchullehrers anzunehmen; den er aber gernwieder mit dem Ton des Professors ver-tauschte , wenn er mit Jünglingen von Ge-nie und eignem Denken zu thun hatte.Durch diese Herablassung zu den Fähigkei-ten seiner Zuhörer wurde sein Unterrichtauch denen nüzlich, die mit wenigen Kent-mffm in seine Lehrstunden gekommen wa-ren.