Schaffhaufev, vsm Z-Hsrnung.
Mrthesrologische Nachricht vsm verflossene»«Monat Ienner.
Auch in unserer Gegend hat sich dieser Monat durch de«Vielen gefallenen Schnee und durch seine vom Ansang bi<an das Ende gedauerte anhaltende Kilte als eine» derstrengsten Wintermonaten ausgezeichnet» Die sehr ge-linde nasse, zugleich aber auch sehr stürmische Witterungdes leztverflosscncn WonatS December Hirte am Abend deslezten Tags vom Jahr plizlich auf, und mit dem Anfangdes Jahrs hat die gewesene Kälte ibren Anfang genommen.Vom r. bis yten ist dieselbe allmählig gestiegen, und r«Ware in diesen Tagen eine schon ziemlich strenge anhal-tende Kälte; den ro. bis raten ist ein sehr tiefer Schneegefallen; den iz. bis iLten sehr strenge Kälte, und es hatzu verschiedenen Mahlen geschnryt; den 17. bis izten istdie Kälte noch mehr grftieqrn, und am rs» des Morgens um7 Uhr stand der Orandersche Thermometer auf 27. Grad;an eben diesem Tag hat des Nachmittags die Kälte starkabgenommen, und am Abend gab eS einwenig Eisregen ;den islen ist die Witterung gänzlich gebrochen, und de»Abend» wehrte ein lauer Wind, man vermuthete Thau«Wetter; den rc>. biS az. ist in diesen Tagen außerordentlichviel Schnee gefallen, es gab starke Winde, bisweilen wärees stürmisch; den 24 —zi. mit dem ersten dieser Lagendie Kälte wiederum plizlich eingetrctlen, und bis an dasEnde hatten wir fortdauernde strenge Witterung, a» denVormittäqen meistcntbeilS dichte Nebel, des NachmittagsSonnenschein. Als ei» besonderer merkwürdiger Umstanddieses MonatS verdient auch noch der beständige außeror-dentlich hohe Stand des Barometers in der lezten Hälftedrü MonatS bemerkt zu werden; den azsten wäre derselbe27"-f7 iviertel"', eine Hihe, die in einem seit zo. Jahregeführten WitterungS-Tagbuch sich noch niemals aufge-zeichnet befindet. Um dem Ansuchen einiger Freunden zuentsprechen, fügen wir noch eine kurze Uebersicht von dergewesrncn Witterung des gleichen MonatS von den leztenir. verflossenen Jahren bey: Ienner 1790. Einige Tageausgenommen sehr gelinde und trockene Witterung, in derlezten Woche des MonatS unbeständige und nasseWitterung.Ienner 1791. Außerordentlich gelinde aber unbeständigeWitterung. Ienner 179»' Beständiger Wechsel zwischenkalter und gelinder Witterung, meistentbeils naß und feucht,«m Ende FrühlingStaqe. Ienner 179z. Im Ganzen keinharter Monat, aber sehr veränderlich und allzeit schnellerUebrrqang »on Gelinde in Kälte. Ienner 1794. Sehrgelinde Witterung. Ienner 179;. ^at sich durch «inestrenge fast nie unterbrochene Kälte als einen der härtestenWintermonaten ausgezeichnet; in diesem Monat zeigte derDrandersche Thermometer einmal 27 ein halb. Ienner1796. Außerordentlich gelinde Witterung; in der Mittedrs Monat« Taqe gleich den schönsten Frühlingstagen, täg-lich Nebel, am Ende des MonatS nasse Witterung. Ienner»797. Gelinde, meistcntbeilS aber feuchte neblichte Witte-
runq. Ienner 179z. Im Tanzen ein feuchter neblichterMonat, einigemal schnelle Abänderung zwischen kalter undgelinder Wittern»» vorzüglich in den lezten Lagen. Ien-Nrr 1799. Bi« den »Z. Nachmittags anhaltende strengeKälte, an diesem Laq pläzlicherUeberaang in Thauwekter,welch«- bt< am Ende des MonatS gedauert. Jen. igoo.Außer den 2. ersten Taaen de« Monat« sur die Jahrszeitgußerordentlich gelinde Witterung, die lezten schönen Tagegaben Hoffnung zu einem baldigen Frbhlina. Iennerr»c-i. Ein sehruelindcr aber nasser Monat. Der in dieseniz. Monaten beobachtete höchste und niedriqste Stand de»Baromkkrr und deS Branderschen ThermomclerS waren :
Barometer : 27" 's 7 rviertel den 28. Ienner igor.
25"st- n zvrtl.den 20. Ienner,791.Thermometer unter v: 2 »drittel, den 15. Ienner 1797.
»7, den ,8. Ienner rsor»H , , . « Sr.