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Anrede an das Cadetten-Corps, bey Anlass der Einweihung der demseligen von der Löbl. Direktion gegebenen Fahne : gehalten den 28ten Herbstmonat 1793 / durch Melchior Hurter als Quästor des Cadetten-Institut
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Zk uns: daß keine menschliche Gesellichast, wie>es Groß oder wie Klein dtcftlbige seye, u»d zuSe« wclchcn Zwecken sie sich zusammen vereiniget/cin di(se Zwecke ohne Eintracht erreichen wird.

Eintracht ist demnach die erste Erforderniswenn eine Gesellschaft Dauerhaftigkeit haben/so und zu einem gemeinschaftlichen guten Zweck

iesi arbeiten solle. Besonders aber ist Eintracht/

Hs in Erlangung so wohl, als zu Erhaltung der

8reyhejk, durchaus erforderlich.

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Beyspiele aus der Geschichte, werden untPerron belehrend überzeugen: Die römische^'»üblich so wohl als die verschiedenen griechi.^lkn Republicken vcrlohren nach und nach ihre8keyhcir / als Zwcytracht sie schwächte.Doch was haben wir Beyspiele aus dem Ist»kfthum nölhjg, da uns die Geschichte unserHt, überzeugende Beweise für diese WahrheitSibt; Daß nur durch Eintracht die Frc;»ecungcn und erhalten wird.

. Die gegenwärtige unglückliche Lage von FranL.

liefert uns ein belehrendes Beyspiel: baßohne Eintracht die Freyheit eines Volcks nickst!lv d" gebracht werden kan; So wie an

andern Seite/ das durch Zwrylracht im.«nee zerrüttete Pohlen, uns einen eben so lehr.^ Stichen Bcweiß giebt / daß die schon erworbene^ 8reyhxjx Eintracht nicht kan erhalten werden.

" Das erste dieser Reiche I, reibet sich durch^ ' Zwey