Unterdessen/ daß sie mit ihrem Wirthe und seinerTochter (*), die an einen Jüngling des Landes ver-lobt war/ zu Tische saßen / und sich bey der fröhlichgegebnen Mahlzeit fröhlich erholten / umgaben dieEinwohner der Stadt, Kinder BelialS, unbändig,zügellos und ohne Mäffigung — Menschen, welchedem Himmel trozten, wie die Cyklopen des AetnaS —das HauS, klopften ungestüm an der Thür undschrien dem Greis mit drohendem Tone zu: Giebuns den jungen Fremden heraus, den du ohneErlaubniß in unsre Mauern aufgenommen hast; seineSchönheit bezahle für seinen Aufenthalt, er söhne'deine Verwegenheit aus. Sie hatten nemlich den, Leviten auf dem Markte gesehen, und aus einem RestI von Ehrfurcht für das heiligste aller Rechten, wolltensie ihn nicht in ihren Häusern beherbergen, um ihmGewalt anzuthun; aber sie machten den Anschlag,ihn mitten in der Nacht zu überfallen, und da siewußten, daß der Greis ihm Schuz gegeben, liefensie ohne Recht und ohne Schaam hinzu, um ihn ausseinem Hause zu schleppen.
(») Nach de» alte» Sitten festen sich die Weiber des Hausesnicht, mit rnr Tafel, wenn nur Männer il,re Gäste waren;waren aber Weiber unter ihnen, so leisteten sie ihnen Gesell-schaft. A, d. ll-