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Ansichten über die zwekmässigen Verbesserungen der Schuleinrichtungen in Schaffhausen : : einem Löbl. Schulrathe und der Kommission zur Revission des Schulwesens als Manuscript eingereicht / / von Georg Michael Stierlin, Mitglied des Schulraths
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III. Classe zu 22 Stunden wöchentlichen Unterrichts. -

Französischer Sprachunterricht.

6.

Religionsunterricht. . . - . . .

. .

Geschichte. . . . .

. . 2 .

Naturkunde. ......

-4.

Calligraphie .. .

. . 2.

Stylübungen (deutsche .) ....

. . 2.

Rechnen. . . . . .

2.

Zeichnen. ..

. . -4.

Gesangüvungen ......

. . 2.

Mathematik. ......

. .

Die gründliche Kenntniß der Muttersprache,

die Uebung seine

danken klar und gut mit etwelcher Fertigkeit auszudrüken, ist zur Zeitso allgemeines Bedürfnis daß wir nicht glauben dem Unterrichte derselbenzu viel Rechnung getragen zu haben- Das Zeichnen der Landkarten inUmrissen gehört zu den häuslichen Aufgaben, in der Schule würden nurdie Durchsicht und die nöthigen Bemerkungen und Verbesserungen statt fin-den. Zn der zweiten Classe wäre Naturgeschichte, etwa nach Schuberts Hand-buch, zu lehren, aber immer mit Hinweisüng auf die beschriebenen Gegen-stände , erst alsdann wird der Unterricht was er seyn soll. In der drittenClasse begreiffen wir unter Naturkunde einen systematischen und vollstän-digen Vertrag der Lehren der Physik der Erde (physische Geographie imausgedehntesten Sinne). In der zweiten Classe liessen wir den Unterrichtder Geometrie beginnen. In der dritten könnten bei den Fortschrittender Schüler die Lehren der Mechanik, Perspektive, die Chronologie, jenach dem Bedürfntße der Mehrzahl der Schüler, mit Nuzen vorgetragenwerden. Den kalligraphischen Unterricht dehnten wir durch alle Classenaus, weil uns eine Uebung die lange anhält, bestimmter zum Ziele zuführen scheint, als eine große Anstrengung in kurzer Zeit. Wenn, waswir vermuthen, dieses Fach zwei Lehrern zu übertragen seyn wird,so erachten wir für unerläßlich nothwendig, daß b§id e eine und