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Beschluß.
k^ieses ist nun der zweyfache Wunsch des-2»^ Vaterlands und der Religion: beyde sa-hen gerne Eure heilige Kirchenpatröninn sovielfach vermehrt/ als junge Töchter in Eu-rem Kirchgänge sind: es ist ihnen nicht ge-nug/ daß das Bildniß der heiligen NN. allemauf dem Altare stehe/ ihr lebendiges Ebenbildmöchten sie auch in einem jeden Hause finden.— Dieses wird geschehen / wenn ländlichenTöchtern nach dem Verlangen des VaterlandsLiebe zur Arbeit/ Liebe zur Ordnung/ Liebezur Kinderzucht eingeflößt wird / und sie nachdem Wunsche der Religion fromme Hauskin-der/ gelernige Schulkinder/ gute Pfarckindecsind. — Nur so können sie der Trost ihrerAeltern, die Freude ihres Seelsorgers/ dasVergnügen frommer Jünglinge werden / dieHoffnung des Vaterlands / die Zierde des Chri-stenthums seyn. — Sehet, ländliche Schwe-stern! so Vieles liegt an Eurer tugendsamenErziehung und Aufführung. — Die Töchterder Menschen haben vor und nach der Sünd-fiuth die Söhne Gottes schon öfters verführt:werdet Ihr Eurem Zeitalter heilige NA., dieweder andre verführen, noch von andern sichverführen lassen.
Ehrsame Vorsteher dieser frommen Gemein-de, die über die Sitten und das bürgerliche
Wohl